Stralsund – St. Nikolai


Nachdem am 8. September 2017 die „Büchertürme Stralsund“ mit einer fulminanten Auftaktveranstaltung in Anwesenheit der Schirmherrin Dr. Angela Merkel starteten, begann der Lesemarathon für über 1000 Stralsunder Grundschüler. Das Schuljahresziel, die Höhe des Jakobikirchturms zu erlesen, wurde bereits drei Monate nach Projektbeginn erreicht.

Im Schuljahr 2018/2019 sollen sich die Grundschüler auf die beiden Türme von St. Nikolai lesen. Das entspricht einem Bücherstapel mit einer Gesamthöhe von 1.726 Pisa (10 Zentimeter = 1 Pisa).

Am 20. September 2019 waren mehr als 300 Stralsunder Grundschüler und Förderer des Bücherturmprojekts in St. Nikolai zu Gast um den Abschluss des Bücherturmes zu feiern. Hier fand auch die feierliche Staffelstabübergabe an St. Marien statt, denn seit September 2019 gilt es die 104 Meter – also 1.040 Pisa – des Marienkirchturms zu erlesen.

Rostock – Jakobikirche

 Leseziel: Die Jakobikirche

Das Büchertürme-Projekt Rostock befindet sich im Schuljahr 2020/2021 bereits in seiner vierten Runde. Das Bücherstapeln geht munter weiter. Im letzten Schuljahr stand der Turm der ehemaligen Rostocker Jakobi-Kirche auf den Leseplan, welches leider (auch durch die Corona-Pandemie) nicht geschafft wurde.
Nun machen wir uns daher mit frischem Elan und ganz viel Lesespaß auf, den Bücherturm im neuen Schuljahr fertigzustellen. Und wir freuen uns über alle, die mitmachen!

 

 

Bücherturm-Gedicht

Der Geist von Jakobi von Katharina Bonke

Greifswald – St. Nikolai

Der Greifswalder Dom ist weithin sichtbar, wenn man auf die Stadt zukommt – nicht umsonst ist er das Wahrzeichen der Stadt. Der Turm von St. Nikolai wird auch liebevoll „Der lange Nik“ genannt. Er war früher 120 m hoch und hatte als Dach einen sogenannten Helm, einen sehr spitz zulaufenden Kegel. Dann ist er 1515 (also vor mehr als 400 Jahren) zum ersten Mal eingestürzt, und 135 Jahre später (also 1650) nochmal! Also hat man ihn danach lieber nur noch 99 m hoch gebaut, mit barocken Hauben und Laternen. Die Laternen, das sind die zwei „löchrigen“ Stockwerke oben im Turm. Da kann jetzt der Wind durchziehen, und so wurden weitere Einstürze verhindert. Die höchste Stelle des Doms ist der Wetterhahn. Und kürzlich hat man nochmal nachgemessen: Der Turm ist tatsächlich nur 97,10 m hoch! Das heißt, Greifswalds Grundschüler müssen 971 Pisa erlesen…
Wie viele Stufen ihr hochlaufen müsst, um einen herrlichen Ausblick über ganz Greifswald zu haben, das könnt ihr ja vielleicht bei Gelegenheit selbst nachzählen.