Höhe des Turmes:

450 Pisa

Beginn:

Sonntag, 1.03.2020

Ende:

Mittwoch, 27.05.2020

Bundesland:

Ausland,

Standort:

Thalwil

Projektleitung:

Thalwil liest vor

Schirmherr/in:

Pisa melden an:

Turm der reformierten Kirche Thalwil

Thalwiler Bücherturm ist erlesen
Eine gewaltige Leseleistung: In nur drei Monaten hat die Thalwiler Bevölkerung es geschafft, gemeinsam den 45 Meter hohen Turm der reformierten Kirche zu erlesen. DasProjekt, das auf das Lese- und Vorlesefestival «Thalwil liest vor» einstimmen soll, ist bisher einmalig in der Schweiz.

Am 1. März begann der „Thalwiler Bücherturm“ als Vorveranstaltung zum Lese- und Vorlesefestival „Thalwil liest vor“ und stimmte damit thematisch darauf ein. Das Festival „Thalwil liest vor“ konnte wegen Corona nicht stattfinden, ursprünglich wäre es vom 9.-27.5.2020 veranstaltet worden (www.thalwil-liest-vor.ch).

Der «Thalwiler Bücherturm» erfreute sich grosser Beliebtheit in der Bevölkerung und wurde, da er vom Lock Down nicht betroffen war, programmgemäss weitergeführt: www.thalwil-liest.ch/buecherturm.

Das Leseziel war die reformierte Kirche Thalwil. Der Turm ist 45 m hoch und gut 4.000 Bücher mussten gelesen werden um die Kirchturmspitze zu erreichen.

Ab dem 1. März gibt es auf der Website www.thalwil-liest-vor.ch eine Rubrik zum „Thalwiler Bücherturm“ , in der Teilnehmende die Lesemessergebnisse eintragen können. Zusätzlich wurden Sammelboxen im Ort aufgestellt für alle, die keinen Zugang zu Computern haben.

Geschafft: 450 Pisa

Blogbeiträge zu diesem Bücherturm:

Thalwil – Ziel erreicht


Nach weniger als 90 Tagen ist es geschafft: Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Thalwil haben gemeinsam den 45 Meter hohen Turm der reformierten Kirche Thalwil erlesen. Zahlreiche Lesebegeisterte aus Thalwil haben sich seit dem Startschuss des Bücherturms am 1. März 2020 hinter die Seiten geklemmt und ihr Lesevolumen auf der Website von «Thalwil liest vor» eingetragen. Jetzt hat der Lesepegel bei 45 Metern ausgeschlagen, punktgenau zum 3. Schweizer Vorlesetag. Über 1’800 einzelne Leseeinträge waren dafür nötig. Projektleiterin Annette Boll ist glücklich über den Erfolg, den der erste Bücherturm der Schweiz geniesst: «Ich bin begeistert, dass die Thalwiler Bevölkerung gemeinsam dieses grosse Leseziel erreicht hat. Trotz Corona, trotz Schliessung der Schulen, Kindergärten und Spielgruppen war dies möglich – dank engagierten Lehrpersonen, motivierten Kindern und Jugendlichen, vielen lesefleissigen Erwachsenen und Unterstützern. Gerade in dieser Zeit erfuhr der Bücherturm eine zusätzliche Dimension des Gemeinsinns, der Solidarität und der Hoffnung.» Der Thalwiler Bücherturm entstand nach einer Idee der deutschen Kinderbuchautorin Ursula Scheffler. Ziel des Projektes war es, Bücher unterschiedlicher Gattungen, die in einem gewissen Zeitraum gelesen werden, imaginär aufeinander zu stapeln. Dafür wurde die Breite des Buchrückens in Zentimetern gemessen und elektronisch erfasst. Der Lesepegelstand wurde zudem mit einer wachsenden Lichtinstallation in den Kirchenfenstern der reformierten Kirche Thalwil visualisiert. Am Projekt nahmen unter anderem sechs KiTas/Spielgruppen, vier Kindergärten und fünf Primarschulklassen aus Thalwil teil. Der Bücherturm stimmt auf das Lese- und Vorlesefestival «Thalwil liest vor» ein, das aufgrund der Corona-Epidemie verschoben wurde und von Mitte bis Ende September im geplanten Umfang durchgeführt werden soll. Um die Wartezeit bis zum Festivalbeginn zu verkürzen, erzählen Festivalautoren in den Sommermonaten auf der Website von «Thalwil liest vor» von persönlichen Lese- und Vorleseerfahrungen. Seit kurzem ist der erste Beitrag online: ein Video von Katja Alves und Illustrator Daniel Müller. Weitere Beiträge von Lorenz Pauli, Franz Hohler und Regula Venske folgen.
Weitere Informationen:
www.thalwil-liest-vor.ch / info@thalwil-liest-vor.ch

 


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