Höhe des Turmes:

971 Pisa

Beginn:

Mittwoch, 21.09.2016

Ende:

Freitag, 19.05.2017

Bundesland:

Mecklenburg-Vorpommern,

Standort:

Greifswald

Projektleitung:

Katharina von Savigny

Schirmherr/in:

Greifswald – St. Nikolai

Der Greifswalder Dom ist weithin sichtbar, wenn man auf die Stadt zukommt – nicht umsonst ist er das Wahrzeichen der Stadt. Der Turm von St. Nikolai wird auch liebevoll „Der lange Nik“ genannt. Er war früher 120 m hoch und hatte als Dach einen sogenannten Helm, einen sehr spitz zulaufenden Kegel. Dann ist er 1515 (also vor mehr als 400 Jahren) zum ersten Mal eingestürzt, und 135 Jahre später (also 1650) nochmal! Also hat man ihn danach lieber nur noch 99 m hoch gebaut, mit barocken Hauben und Laternen. Die Laternen, das sind die zwei „löchrigen“ Stockwerke oben im Turm. Da kann jetzt der Wind durchziehen, und so wurden weitere Einstürze verhindert. Die höchste Stelle des Doms ist der Wetterhahn. Und kürzlich hat man nochmal nachgemessen: Der Turm ist tatsächlich nur 97,10 m hoch! Das heißt, Greifswalds Grundschüler müssen 971 Pisa erlesen…
Wie viele Stufen ihr hochlaufen müsst, um einen herrlichen Ausblick über ganz Greifswald zu haben, das könnt ihr ja vielleicht bei Gelegenheit selbst nachzählen.

 

 

 

 

Geschafft: 100%

Blogbeiträge zu diesem Bücherturm:

Hallo, hier spricht Pixel!

Hach, ist das nicht ein herrliches Wetter?! Ich strahle mit der Sonne um die Wette, seit mir Nik aus Greifswald berichtet hat, dass die Greifswalder Grundschüler sich schon im März auf den Turm von St. Marien gelesen haben! „Es ist geschafft! Sommer, Sonne – sagenhaft!“, hat er vor lauter Begeisterung gedichtet – und vor meiner Nase Salti in der Luft geschlagen, dass mir schwindlig wurde.
Und das werden die Greifswalder nach den Sommerferien natürlich auch wieder feiern! Das Abschlussfest in der „Dicken Marie“ wird zugleich der Auftakt für den „Kleinen Jakob“ – so nennen sie in der Hansestadt ihre dritte große Kirche. „Bin gespannt, was sie sich diesmal einfallen lassen“, meinte Nik; er möchte versuchen, wach zu bleiben, um der Veranstaltung vielleicht vom Turm aus zuzuhören.
Ich werde mir berichten lassen und mir bis dahin im Schatten eines schönen Turms den Sommerwind um die Schnauze wehen lassen – mit einem guten Buch vor ebendieser, das versteht sich von selbst! Denn ihr wisst ja: Bücherlesen macht gescheiter, trimmt den Grips und hilft euch weiter! Ein Sport ganz ohne Schwitzen…
In diesem Sinne: Schöne Ferien!
Euer Pixel

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